Teamwork ist wichtiger als Framework

Voraussetzungen für gute Zusammenarbeit: Die Überwindung der 5 Dysfunktionen eines Teams.
Wenn eine Gruppe von Menschen effektiv zusammen arbeiten will, sollten sie sich zuerst die Voraussetzungen dafür erarbeiten. Fehlendes Vertrauen zueinander, Angst vor konstruktivem Streit, mangelnde Verbindlichkeit bei Entscheidungen, nicht eingeforderte gegenseitige Rechenschaft, eine Ergebnisbetrachtung ohne Team-Bezug: Dies sind die „5 Dysfunktionen eines Teams“ im Modell  von Patrick Lencioni.
Bevor sich ein Team z.B. mit der Implementierung von Software -Entwicklungs- Frameworks beschäftigt, sollte es sich mit der Überwindung dieser Fehlfunktionen befassen.
Meiner Meinung nach wird dies bei der Implementierung von z.B. Scrum nicht genug berücksichtigt. Stattdessen wird der zweite Schritt vor dem ersten gemacht. Eine neue Entwicklungs-Herangehensweise wird eingeführt, ohne dass die Betroffenen und deren Beziehungen untereinander dafür bereit sind. Schon Jeff Sutherland hat 2009 in seinem Paper „Take no prisoners – How a venture capital group does Scrum“, Kapitel V, auf die Notwendigkeit hingewiesen: „For Scrum to work, you must have trust, openness to conflict, commitment, accountability, and attention to results on a team“ und bezieht sich auf dabei auf das Buch „The Five Dysfunctions of a Team“ von Patrick Lencioni.
Was aus meiner Erfahrung passieren kann, wenn diese Dysfunktionen nicht überwunden sind:
Alte Konflikte brechen immer wieder hervor, vor allem, wenn das Team sich an kritischen Punkten der Scrum-Einführung befindet, wo eine Änderung von alten Arbeitsweisen und Denkweisen erforderlich wird.
Arbeitet ein Team zunächst an der Behebung dieser Dysfunktionen und geht danach die Einführung von neuen Arbeitsweisen an, dann, so denke ich, wird diese leichter, schneller und erfolgreicher durchgeführt werden können.
Für das Paper „Take no prisoners – How a venture capital group does Scrum“ von J. Sutherland siehe

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